Pfarrer Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins
„Ich bin immer noch ganz sprachlos und freue mich riesig!" sagt Pfarrer Markus Eisele, der Vorsitzende des Diakonie-Fördervereins. "Ein ganz großes Danke an die Spender und die Idsteiner Zeitung! Damit haben wir im Traum nicht gerechnet. Es ist schön, dass so viele Menschen im Idsteiner Land der Diakoniestation und dem MSD das Helfen und Zeit-Schenken ermöglichen! Dieses Teilen und Geben ist gelebte Nächstenliebe. Für uns ist das eine Ermutigung, uns noch mehr für eine menschliche Pflege und Betreuung einzusetzen. Ich träume davon, die Zusammenarbeit zwischen Diakoniestation, MSD und den Besuchsdiensten der Gemeinden auszubauen. Mit den Mitteln aus der Aktion „Leser helfen“ können wir auch hier weiterkommen.“
Lesen Sie mehr über unsere Aktion "Zeit für Menschlichkeit".
„Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger und dem Ergebnis der Spendensammlung Leser helfen der Idsteiner Zeitung für die Aktion Zeit für Menschlichkeit der Diakoniestation und des Mobilen Dienstes Idstein. Somit werden wir in die Lage versetzt, vielen älteren und kranken Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihren Alltag in ihrem gewohnten Umfeld zu verbringen. Dies ist nicht nur menschlich sinnvoll, sondern auch wirtschaftlicher“, freut sich Werner Scherf, Bürgermeister der Gemeinde Waldems, und stellvertretender Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins Idstein-Waldems.
„Die großartige Spendenbereitschaft ist für mich ein deutliches Signal dafür, dass die Arbeit der Diakoniestation und des Mobilen Sozialen Dienstes sehr gut bei den Menschen ankommen. Es zeigt mir, dass dieser Einsatz wichtig ist und sehr geschätzt wird. Ferner bestätigt es den Einsatz des Diakonie-Fördervereins, dass gerade die Zeit für Menschlichkeit die der Förderverein in besonderer Weise fördert, den Menschen in der Region immens wichtig ist. Zeit, damit Menschen in Würde gepflegt werden können, Zeit für ein Gespräch, Zeit für persönliche Zuwendung bleibt. Das ist leider nicht mehr alltäglich. Für mich ist das ein klares Signal, dass es gut ist, dass Kirche sich für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, einsetzt. Dass Kirche und Diakonie dafür eintreten, dass Menschen nicht auf der Strecke bleiben, bei alldem Druck des Geldes, der Leistungsabrechnungen und -pauschalen“, sieht es Propst Dr. Sigurd Rink.
Architekt Norbert Schwarz (li.) überreicht den symbolischen Schenk an den Vorsitzenden des Diakonie-Fördervereins Pfarrer Eisele
Norbert Schwarz unterstützt Förderverein / Erlös aus Weihnachtsbaumverkauf
Jahr für Jahr treffen sich in der Vorweihnachtszeit Menschen im Wäldchen des Kröfteler Architekten Norbert Schwarz. Dort kann jeder seinen eigenen Weihnachtsbaum in der nach biologischen Richtlinien bewirtschafteten Kultur auswählen und selbst schlagen. Die Erlöse spendet der rührige Kröfteler an gemeinnützige und wohltätige Organisationen.
Jetzt übergab Norbert Schwarz wie angekündigt einen Scheck von 1.000 Euro an Pfarrer Markus Eisele vom Diakonie-Förderverein."Bei Ihnen ist das Geld in guten Händen", sagte er.
"Sie schenken mit dieser Spende alten, kranken und behinderten Menschen Zeit für Menschlichkeit", dankte Eisele dem Spender. Jeder gespendete Euro ermögliche es den Pflegern und Schwestern der Diakoniestation und des MSD sich noch besser um ihre Klienten und Patienten zu kümmern.
Henry Schäfer kennt den Unterschied. Schon 30 Jahre ist er als Altenpfleger unterwegs, um seinen Klienten die Hilfe und Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Bevor er im März vergangenen Jahres bei der Diakoniestation in Idstein anfing, hat er bei einigen anderen Organisationen hinter die Kulissen geschaut. Er hat stationär und ambulant gearbeitet, für private Pflegedienste, die Arbeiterwohlfahrt, die Johanniter… „jetzt bin ich angekommen“, sagt er.
Veränderungen fallen mit zunehmendem Alter immer schwerer - besonders, wenn sie unfreiwillig sind. Ein Krankenhausaufenthalt, geplant oder ungeplant, ist für Senioren - auch unabhängig des akuten Gesundheitszustands - belastend, zumal Ärzte und Pflegepersonal kaum die Zeit haben, sich so ausführlich wie nötig, mit dem alten Menschen, seinen Sorgen und Ängsten auseinanderzusetzen. Wie gut, dass es PiA gibt!
Der Diakonie-Förderverein, dem in diesem Jahr unsere Leser-helfen-Aktion zugute kommt, begleitet und unterstützt die Tätigkeiten der Diakoniestation Idstein und des Mobilen Sozialen Dienstes (MSD) in Idstein und Waldems. Die Idsteiner Zeitung sprach mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Pfarrer Markus Eisele.
Der Vorstand des Diakonie-Fördervereins überreicht zwei Schecks zu je 5.000 Euro an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienstes.
Jeweils 5.000 Euro aus Beiträgen und Spenden haben die Mitglieder des „Diakonie-Fördervereins Idstein und Waldems“ bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienst (MSD) ausgeschüttet. Die beiden Dienste pflegen und versorgen viele ältere, kranke oder behinderte Menschen im Idsteiner Land zu Hause. Sie ermöglichen ihnen so, in ihrer gewohnten Umgebung wohnen zu können.
Der Förderverein wolle künftig das Thema „Menschliche Pflege und Betreuung“ noch stärker ins Zentrum rücken, betonte der Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Markus Eisele. So sollen durch die Fördergelder Mitarbeitende in Pflege und Betreuung mehr Zeit für ihre Patienten haben. „Solche Zeit für Zuwendung gibt dem Menschen seine Würde“, ist Eisele überzeugt. Der neue Pflegedienstleiter der Diakoniestation, Achim Dörhöfer, erläuterte die wachsenden Aufgaben in der Pflege. Die sehr gute Bewertung der Diakoniestation durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse sei Verpflichtung, auch weiterhin hervorragende Pflegequalität, notwendige Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit unter einen Hut zu bringen. Die Finanzierung durch Kranken- und Pflegekassen reiche dafür nicht aus. Dies sei nur dank kommunaler, kirchlicher Mittel sowie der Zuwendung des Fördervereins möglich.
Der Bürgermeister von Waldems und zweiter Vorsitzender des Vereins, Werner Scherf, unterstrich, wie wichtig eine verlässliche Pflege und Betreuung ihrer Bürger für die Kommunen sei. Er sei froh, dass die Diakoniestation und der MSD hier gute und unverzichtbare Dienste leisten.
Der Diakonie-Förderverein wurde 1980 gegründet. Er begleitet und fördert die Tätigkeiten der Diakoniestation Idstein und des Mobilen Sozialen Dienstes (MSD) in Idstein und Waldems finanziell.
Für eine gute Betreuung
Zu Hause leben und gut betreut sein, wenn man nicht mehr selbst für sich sorgen kann - das ist für viele Menschen ein wichtiger Wunsch.
Dank der Angebote der Diakoniestation und des MSD können kranke, alte und behinderte Menschen weiter in ihrer vertrauten Umgebung leben. Mit Verlässlichkeit und guter Qualität rechtfertigen die beiden Dienste täglich das hohe Vertrauen, das in sie gesetzt wird.
So verwenden wir Ihre Beiträge und Spenden
Der Förderverein schüttet jährlich die Mitgliedsbeiträge und Spenden an die Diakoniestation und den MSD aus. Beide Dienste können mit diesen Mitteln die Qualität ihrer Angebote und Arbeit sichern.
So können auch Sie helfen!
Werden Sie Mitglied! Unterstützen auch Sie diese wichtige Arbeit und werden Sie Mitglied im Diakonie-Förderverein.
Altenpflege. SocialNetworking 3.0
Die Pflege braucht gute Rahmenbedingungen. Nur so wird sie auch den Herausforderungen der Zukunft gerecht. Dafür will die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. mit ihrer Kampagne "Altenpflege. SocialNetworking 3.0" kämpfen.
Mehr unter: http://www.myplace-altenpflege.de/start.html
Zur Mitgliederversammlung hatte der Vorstand des Diakonie-Fördervereins am am Mittwoch, 10.11.2010 um 15.30 Uhr ins "Haus der Kirche und Diakonie" in Idstein eingeladen. Deutlich mehr Mitglieder als in den vergangenen Jahren waren der Einladung gefolgt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Vorlage der Jahresrechnung, der Bericht der Kassenprüfer, die Genehmigung der Jahresrechnung und die Entlastung des Vorstands.
Als neue Kassenprüfer wurde Elvi Ziemer und Angelika Sahl- Barbehön einstimmig gewählt.
Dem Antrag des Vorsitzenden, in diesem Jahre jeweils 3.000,00 Euro an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienst zu überweisen, wurde einstimmig durch die Mitgliederversammlung zugestimmt. Herr Deiters und Frau Ziemer berichteten über Beispiele, wie diese Fördermittel in den Einrichtungen sinnvoll verwendet werden.
Der bisherige Vorstand wurde von den anwesenden Mitgliedern in ihrem Amt bestätigt.
Die Mitglieder des Diakonie-Fördervereins in Idstein und Waldems beschlossen bei der diesjährigen Mitgliederversammlung, jeweils 3.000 Euro für die Arbeit der Diakoniestation und für den Mobilen Sozialen Dienst (MSD) zu gewähren. Durch die beiden Dienste könnten viele ältere, kranke oder behinderte Menschen in Idstein und Waldems weiter in gewohnter Umgebung wohnen. „Der Dienst an der Menschlichkeit braucht auch finanzielle Mittel“, betonte der Vorsitzende des Fördervereins, Pfarrer Markus Eisele. Dieser Aufgabe widme sich der Diakonie-Fördervereins.
Angesichts der Herausforderungen in der Pflege alter Menschen müsse es aber auch ein Umdenken in der Gesellschaft geben. „Diese Tätigkeit muss besser vergütet werden, damit auf Dauer genug Menschen diese Arbeit machen“, so Eisele. Außerdem bedürfe es einer noch engeren Zusammenarbeit von christlichen Gemeinden und Diakonie. Allein das Reden von der Liebe Gottes mache diese noch nicht erfahrbar. „Wort und Dienst, Gemeinde und Diakonie gehören zusammen“, gibt sich Eisele überzeugt.
Liebe Mitglieder des Diakonie-Fördervereins,
liebe Freunde und Freundinnen,
zuhause ist es am schönsten – diesem Satz stimmen wohl die meisten Menschen zu, die von der Diakonie betreut werden. In Idstein und Waldems können viele ältere, kranke oder behinderte Menschen dank der unverzichtbaren Arbeit der Diakoniestation und des Mobilen Sozialen Dienstes in der gewohnten Umgebung wohnen.
Auf diese Weise versucht die Diakonie das zu leben, was der Apostel Paulus im Brief an die Gemeinde in Galatien fordert:
„Helft einander, eure Lasten zu tragen! Auf diese Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen, das Christus uns gegeben hat.“ (Gal 6,2 NGÜ)
Mit vielen hundert Einsätzen im Monat tun diese beiden kirchlichen Organisationen einen wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft. Es ist ein Dienst der Menschlichkeit und zugleich Erfüllung des Willens Gottes.
Ich habe eine außerordentliche Hochachtung vor dieser Arbeit. Es ist es eine tägliche Herausforderung, den eigenen Ansprüchen von umfassender Pflege und Betreuung gerecht zu werden. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Diakoniestation und MSD arbeiten unter Bedingungen, die stark verbesserungswürdig sind. Gerade Pflegebedürftigkeit müsste dringend neu definiert werden. Heute wird der Grad der Pflegebedürftigkeit fast ausschließlich anhand der vorhandenen körperlichen Einschränkungen, die ein Pflegebedürftiger hat, beschrieben. Kognitive Einschränkungen werden nur in einem unzureichenden Maß berücksichtigt. Viel zu wenig anerkannt werden bestehende Defizite bei der Aufrechterhaltung sozialer Kontakte. Hier muss sich dringend etwas ändern. Die Engpässe im Pflegebereich zeigen, dass wir darüber hinaus auch eine bessere Vergütung brauchen. Tagtäglich wird gesellschaftlich wertvolle und wichtige Arbeit geleistet, die aber nicht ihrem Wert entsprechend bezahlt wird. Wir müssen die Diskussion noch offensiver führen, was uns Pflege und Versorgung wert sind.
Unter den heutigen Bedingungen sehe ich die zentrale Bedeutung der Diakonie im Dienst an der Gemeinschaft durch den Dienst am Einzelnen. Wir stehen heute vor großen Herausforderungen. Was wir heute brauchen, sind Klammern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich bin überzeugt, die Kirchen können viel für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft tun. Sie tun es ja bereits mit ihrer sozialen Arbeit, insbesondere der Caritas und der Diakonie. Beide Organisationen zusammen haben bundesweit eine Million ehrenamtliche Mitglieder. Nicht nur in dieser Zahl, sondern vor allem in den vielen unterschiedlichen sozialen Aktivitäten in den Gemeinden steckt ein gewaltiges Potential, um mit den Umwälzungen unserer Zeit umzugehen.
Auch wenn unser Anteil als Diakonie-Förderverein verschwindend gering zu sein scheint, ist er zugleich wichtig. Unser Gemeinwesen braucht Engagement. Zusammenhalt kann man nicht verordnen. Zusammenhalt entsteht im gemeinsamen Eintreten für Werte, die uns als Menschen einen Sinn geben. Das Gebot der Nächstenliebe, das die Diakonie beispielhaft vorlebt, ist solch ein zentraler Wert – nicht nur für uns als Christen, sondern auch für Angehörige anderer Religionen.
Ich bin überzeugt, dass unsere Gesellschaft ehrlich gelebte Religion braucht, die Menschen im Tun des Guten bestärkt, dazu aufruft und zugleich vorlebt, dass wir füreinander einstehen können und sollen. Und ich bin zutiefst überzeugt, dass Organisationen wie die Diakonie heute wichtiger sind für unsere Gesellschaft, als mancher glaubt.
Die christlichen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen müssen hierzu verstärkt zusammenzuarbeiten. Allein das Reden von der Liebe Gottes mache diese noch nicht erfahrbar. Wort und Dienst, Gemeinde und Diakonie gehören zusammen. So wie es der Apostel schon vor 2.000 Jahren vorgelebt hat. Gegenseitig helfen, da wo man Lasten zu tragen hat, dazu braucht es auch finanzielle Mittel. Das ist der Anteil des Diakonie-Fördervereins. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass diese Mittel zur Verfügung stehen.
„Helft einander, eure Lasten zu tragen! Auf diese Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen, das Christus uns gegeben hat.“ (Gal 6,2 NGÜ)
Ihnen und allen, die sich in der Diakonie, beim MSD und beim Diakonie-Förderverein engagieren, möchte ich stellvertretend für alle, die von den Hilfen Nutzen haben, für Ihren Einsatz danken.