Einladung zur Mitgliederversammlung

Friedrich von Bodelschwingh, später auch Friedrich von Bodelschwingh der Ältere, (* 6. März 1831 in Tecklenburg; † 2. April 1910 in Gadderbaum, heute Bielefeld) war evangelischer Pastor und Theologe in Deutschland.
Friedrich von Bodelschwingh, später auch Friedrich von Bodelschwingh der Ältere, (* 6. März 1831 in Tecklenburg; † 2. April 1910 in Gadderbaum, heute Bielefeld) war evangelischer Pastor und Theologe in Deutschland.

Früher als in den vergangenen Jahren laden wir zur Mitgliederversammlung ein. Denn bei der Diakoniestation und beim Mobilen Sozialen Dienst hat sich einiges getan. Und wir wollen, dass unsere Mitglieder im Diakonie-Förderverein Idsteiner Land umfassend informiert sind. Für Ihre treue Unterstützung für eine verlässliche und menschliche Pflege und Betreuung im Idsteiner Land dank Ihrer Beiträge sagen wir an dieser Stelle schon ein herzliches Dankeschön!

 

Heute möchten wir Sie sehr herzlich zur Mitgliederversammlung einladen:

 

  • am Mittwoch, 18. Mai, 17.00 Uhr – ca. 18.30 Uhr
  • im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Idstein (an der Unionskirche),Albert-Schweitzer-Str. 4, 65510 Idstein

 Ein kurzer Vortrag zum Thema „Bodelschwingh, Bethel und die moderne Diakonie“

rundet die Mitgliederversammlung ab.

 

Tagesordnung der Mitgliederversammlung

  1. Begrüßung und Tätigkeitsbericht
  2. Kurzvortrag „Bethel, Bodelschwingh und die moderne Diakonie“, Diakoniepfarrer Markus Eisele
  3. Vorlage der Jahresrechnung und Bericht der Kassenprüfer
  4. Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstands
  5. Wahl der Kassenprüfer
  6. Beschlussfassung über die Vergabe der Fördermittel
  7. Vorstandswahl gemäß Satzung
  8. Verschiedenes

 

Diakonie-Gottesdienst am 6. März

Im Gottesdienst am Sonntag, 6. März, um 10.15 Uhr in der Pfarrkirche Heftrich (Langgasse 25, Idstein-Heftrich) haben wir mit der Diakoniestation Idsteiner Land den Neu-Aufbruch mit Dank, Gebet und Segen gefeiert. Der Sonntag mit dem lateinischen Namen „Lätare“ (auf Deutsch: "Freuet Euch!") mitten in die Passionszeit sollte zeigen, wie das Licht der Freude in unsere Welt hineinleuchtet. Diakonie als ein Licht für unsere Welt“, da die Schwestern und Pfleger durch ihre Tätigkeit in der Diakoniestation Idsteiner Land etwas dazu beitragen, dass es das Leben vieler Klienten und ihrer Familien ein wenig heller ist.

Diakoniestation ist gemeinnützige GmbH

Seit dem 1.1.2016 ist die Diakoniestation Idsteiner eine gemeinnützige GmbH und heißt vollständig Diakoniestation Idsteiner Land gGmbH. Gesellschafter sind die 18 Kirchengemeinden, auf deren Gebiet die Diakoniestation tätig ist, sowie das Evangelische Dekanat Rheingau-Taunus. Als Geschäftsführerin ist weiterhin Julia Ludwig-Hartmann tätig. Für die Mitarbeitenden verändert sich durch den Trägerwechsel nichts.

Neue Homepage der Diakoniestation

Die Diakoniestation Idsteiner Land kann im Internet unter den Adressen www.diakoniestationidstein.de und www.diakoniestation-idstein.de gefunden werden.

18.000 Euro für die Diakonie

Eine Unterstützung von jeweils 9.000 Euro für die Diakoniestation Idstein und den Mobilen Sozialen Dienst hat die Mitgliederversammlung des Diakonie-Fördervereins Idstein-Waldems bei ihrer Sitzung am Mittwoch beschlossen. Der Vorsitzende des Fördervereins, Pfarrer Markus Eisele, hob in seinem Rechenschaftsbericht insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius hervor. Gemeinsam verleihe man den Alterssimulationsanzug AleX regelmäßig und freue sich über eine gute Resonanz.

Die Vorsitzende des Dekanatssynode Idstein, Präses Patricia Garnadt, führte in einem Impulsvortrag aus, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie gerade in der heutigen Zeit sei. Diakonie dürfe sich nicht nur als Auftragnehmer des Sozialstaats verstehen, sondern müsse stets den eigenen kirchlichen Auftrag mit im Blick haben. In der ganzheitlichen Zuwendung zum Menschen, drücke sich die gelebte christliche Nächstenliebe aus. Garnadt betonte: „Staatliche Hilfe kann ein liebevolles Gegenüber nur bedingt bieten.“ Deshalb sei heute in der Diakonie gerade auch der private und persönliche Einsatz so wichtig. Im Miteinander von Ehrenamt und professioneller Hilfe gelinge das in der Diakonie.

Die Mitgliederversammlung hat außerdem eine Namensänderung für den Verein beschlossen. Künftig heißt er Diakonie-Förderverein Idsteiner Land. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit der Stiftung Pflege Diakonie Idstein verstärkt werden. „Gemeinsam wollen wir uns für die Stärkung der Pflege und Betreuung von alten, kranken und behinderten Menschen im Idsteiner Land einsetzen“, so Pfarrer Eisele. Dazu gehöre auch das Eintreten für eine bessere Entlohnung und eine bessere gesellschaftliche Anerkennung der Mitarbeitenden in der Altenpflege. Er unterstrich: „Was unsere hoch qualifizierten Schwestern und Pfleger mit viel Hingabe für die Klienten und ihre Familien tun, wird immer noch nicht genug honoriert“.

Diakoniestation erhält Sonderpreis der BGW

Für ihr „vorbildliches betriebliches Gesundheitsmanagement“ ist die Diakoniestation Idstein mit einen Sonderpreis der Berufsgenossen für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ausgezeichnet worden. „Hohe Arbeitsbelastung, wachsender Kostendruck - dem begegnet die Diakoniestation Idstein mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement, in das die 42 Beschäftigten aktiv einbezogen sind. Das Herzstück bilden Qualitäts- und Gesundheitszirkel“, heißt es in der Urteilsbegründung. „In unserem christlichen Wertverständnis steht im Mittelpunkt der Mensch, gleichwertig neben den etwa 250 zu pflegenden Menschen, auch die unsere beruflich pflegenden Mitarbeitenden“, betont Pflegedienstleiter Simon Gerhard. Mitarbeitende werden eng eingebunden in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen, bilden sich kontinuierlich fort, werden wertgeschätzt und stehen im engen Kontakt zueinander, um immer die richtige Lösung für die ganzheitliche Pflege des einzelnen Menschen zu finden.

Diakonie: Pflegereform löst nicht die Probleme in der Pflege

Am 13. November hat der Bundestag den zweiten Teil des Pflegestärkungsgesetzes verabschiedet . Es sieht vor, dass es ab 2017 fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Stufen gibt. Profitieren sollen davon vor allem
Demenzkranke und ihre Angehörigen.


Dazu sagt Maria Loheide, Vorstand
Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:
"Die Unterfinanzierung der Pflege und der Fachkräftemangel - diese drängenden
Probleme  löst das Pflegestärkungsgesetz nicht. Um immer mehr Menschen
mit hohem Pflegebedarf gut zu versorgen, braucht es qualifiziertes Pflegepersonal  und dies muss von den Pflegekassen angemessen refinanziert werden. Die neuen Pflegegrade dürfen nicht zu einer Verteuerung für Pflegebedürftige führen und sie davon abhalten Pflege in Anspruch zu nehmen.
Diakonie erwartet, dass der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen für eine gute
Pflege und vernünftige  Arbeitsbedingungen schafft."


Diakoniestation mit neuem Gesellschafter

Die neu gegründete Diakoniestation Idsteiner Land gGmbH i. G.. hat nun neben den 18 Kirchengemeinden mit dem Evangelischen Dekanat einen weiteren Gesellschafter bekommen. Somit kann das Dekanat, weiterhin die Arbeit der Diakoniestation mitgestalten, nachdem es die Trägerschaft der Diakoniestation zum 31.12.2015 aufgrund der Dekanatsfusion abgibt.


Im Anschluss an die notarielle Beurkundung wählte die Gesellschafterversammlung den Aufsichtsrat der Diakoniestation Idsteiner Land gGmbH i. G.: Werner Hübscher aus Waldems-Bermbach, Wolfgang Müller aus Idstein, Michael Raasch aus Hünstetten-Wallbach, Markus Eisele aus Heftrich und Sigrid Müller aus Idstein als Vertreterin der Mitarbeitenden. Als Vorsitzender wurde Herr Markus Eisele gewählt, stellvertretender Vorsitzender ist Michael Raasch.


Für die Mitarbeitenden ändert sich nichts. Alte und neue Geschäftsführerin ist Julia Ludwig-Hartmann.

Die Diakoniestation Idstein im Film

Ehrung des Vorstands

Am Montag, 2. November, wurde der ausscheidende Vorstand der Diakoniestation Idstein gewürdigt. In diesem Zusammenhang erhielten die drei langjährigen Vorstandsmitglieder Dr. Dorothea Glass, Uschi Kehder und Egon Roth das silberne Kronenkreuz der Diakonie Hessen überreicht.


Propst Oliver Albrecht würdigte in seiner Ansprache die Arbeit des Vorstands und der Diakoniestation, die in besonderer Weise zeige, dass hohe Pflegequalität und wirtschaftliche Tragfähigkeit durch gutes Management und Engagement erreicht werden könnten, und zwar nicht etwa zu Lasten der Mitarbeitenden, sondern gerade durch deren hohe Zufriedenheit.


Auf dem Foto links sind zu sehen:

v.l.n.r.: Julia Ludwig-Hartmann, Dr. Dorothea Glass, Egon Roth, Uschi Kehder und Pfarrer Markus Eisele.


AleX bei Hitradio FFH

Moderatoren-Duo Daniel Fischer und Julia Nestle testen Alterssimulationsanzug

Unser Alterssimulationsanzug AleX war am 30.9. in der Morning Show von Hitradio FFH. Wir haben als Diakonie-Förderverein den AleX entwickelt, damit Unternehmen, Schulen, Organisationen, Kirchengemeinden vor allem im Idsteiner Land die 2 Anzüge ausleihen können, um Erfahrung mit dem Instant Aging machen zu können. 

 

Auf dem Foto: Daniel Fischer wird von Julia Nestle zärtlich an die Hand genommen. Mit 90 Jahren wird alles ein bisschen schwerer... Links daneben Pfarrer Markus Eisele und rechts Julia Drosselmeyer von der Hochschule Fresenius.

Zum Reinhören


Der Anzug wird wissenschaftlich begleitet von der Hochschule Fresenius.  Weitere Infos zum AleX, Berichte, Erfahrungen und Ausleihkonditionen finden Sie hier:

 

Alles zum AleX

500 Euro für Menschlichkeit

Aus Anlass des 30. Firmen-Jubiläums hat Bettina Meyer-Ried, Prokuristin der Firma Ried-Blitzschutz GmbH aus Hünstetten, dem Diakonie-Förderverein eine Spende in Höhe von 500 Euro überreicht. Dabei unterstrich Meyer-Ried: „Uns ist wichtig, dass ältere und kranke Menschen in unserer Region durch die Diakoniestation Idstein gut versorgt werden und möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben können. Eine so zuverlässige Betreuung auf höchsten fachlichen Niveau gibt auch den Familien ein gutes Gefühl der Sicherheit.“ Pfarrer Markus Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins für Idstein, Waldems und Hünstetten, dankte für die Spende, die direkt den Klienten der Diakoniestation und dem Mobilen Sozialen Dienst zugute kommt. „Jede Spende für den Förderverein unterstützt unser Hauptanliegen: mehr Zeit für Menschlichkeit in der Pflege und Betreuung“, so Eisele. Die Firma Ried-Blitzschutz ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das sich auf die Planung, Installation, Prüfung, Reparatur und Wartung von Blitzschutzsystemen spezialisiert hat und im Sommer 2015 auf ihr 30-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

Bettina Meyer-Ried (2.v.l.) überreicht den symbolischen Scheck an Pfarrer Markus Eisele und Brigitte Krekel (Diakonie-Förderverein)
Bettina Meyer-Ried (2.v.l.) überreicht den symbolischen Scheck an Pfarrer Markus Eisele und Brigitte Krekel (Diakonie-Förderverein)

Neue Trägerschaft für Diakoniestation

Aufgrund der anstehenden Fusion der Dekanate Idstein und Bad Schwalbach hat die Idsteiner Dekanatssynode am 14. März beschlossen, die Diakoniestation Idstein künftig in eine neue Trägerschaft zu führen, da sie derzeit noch in der Trägerschaft des Dekanats Idstein steht. Sie wäre somit die einzige Station in Trägerschaft des künftigen Dekanat Rheingau- Taunus. "Das wäre keine günstige Situation, wenn ein so großes Dekanat über eine vergleichsweise kleine Station Träger wäre“, erläuterte Diakoniepfarrer Markus Eisele den Wunsch nach einer anderen Trägerform. Ziel solle es stattdessen sein, sie in eine „kirchengemeindenahe Trägerschaft zu führen. Dann können die Gemeinden vor Ort, in der die Station auch wirkt, direkt mitentscheiden.“ Die Synode gab deshalb den Verantwortlichen grünes Licht die Diakoniestation in eine gemeinnützige GmbH zu führen. Das ermögliche sie auch am oberen Rand des Tarifs zu bezahlen, erklärte Markus Eisele. Es gehe darum, dass die Diakoniestation in der Lage bleibe, in einem hart umkämpften Markt gute Pflegekräfte zu binden. „Das oberste Ziel bleibt die Zufriedenheit der Patienten sowie der Mitarbeitenden“, so Eisele.  Die Synode wählte Diakoniepfarrer Markus Eisele auch zum neuen Vorsitzenden der Diakoniestation.

10.000 EUR für die Pflege

Mitgliederversammlung unterstützt die Diakoniestation Idstein und MSD

Idstein – Erneut unterstützt Diakonie-Förderverein die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienst (MSD) mit insgesamt 10.000 Euro aus Beiträgen und Spenden. Das hat die Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwoch, 12. November, beschlossen. „Wir freuen uns, dass wir damit den beiden Diensten Möglichkeiten an die Hand geben, ihre Klienten noch besser betreuen zu können.“ erläuterte Pfarrer Markus Eisele, Vorsitzender des Fördervereins. Er betonte zugleich, dass man in Deutschland noch bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte, Pflegedürftige und pflegende Angehörige brauche. Ein erster Schritt sei das erst kürzlich vom Bundestag gebilligte neue Pflegereformgesetz. Der Förderverein sehe es auch als seine Aufgabe an, die Öffentlichkeit für das Thema Pflege zu sensibilisieren. In diesem Zusammenhang sei man froh, dass der Alterssimulationsanzug AleX häufig verliehen werden konnte. Julia Ludwig-Hartmann, Geschäftsführerin der Diakoniestation Idstein, stellte in einem Vortrag die neuen Entwicklungen des ambulanten Pflegedienstes vor. So gehörten neben der Pflege auch die Sterbebegleitung, Pflegeberatung und Demenzbetreuung zu wichtigen Schwerpunkten der Arbeit. Durch eine erst in diesem Jahr erfolgte Zertifizierung wolle man die hohe Qualität der Arbeit und die Mitarbeiterzufrieden halten und weiter steigern. Ludwig-Hartmann dankte dem Diakonie-Förderverein für die finanzielle Unterstützung, die manches Zusatzangebot erst ermögliche. Die Mitgliederversammlung bestätigte den Vorstand für weitere zwei Jahre.

Glücklich und gesund bis zur Rente arbeiten

Diakoniestation Idstein im Gesundheitsmanagement zertifiziert

Pflegedienstleiter Simon Gerhard betrachtet das Gedenkbuch der Station
Pflegedienstleiter Simon Gerhard betrachtet das Gedenkbuch der Station

„Hier will ich arbeiten!“ Alle Mitarbeitenden sollen bis zu ihrer Rente gesund und mit Freude in der Diakoniestation Idstein arbeiten. Bewerbern soll ein attraktiver Arbeitsplatz geboten werden. Dies sind erklärte Ziele des frisch zertifizierten betrieblichen Gesundheitsmanagements der Diakoniestation Idstein. Es basiert auf der internationalen Norm für Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001:2008 in Verbindung mit der Norm der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) für Arbeitsschutzmanagement MAAS-BGW. Im September 2014 hat die Diakoniestation Idstein offiziell das Zertifikat für Gesundheitsmanagement erhalten. Die Zertifizierung solle nur ein Zwischenziel sein, so Geschäftsführerin Julia Ludwig-Hartmann. Dass das nicht nur hehre Ziele sind, davon kann man sich konkret vor Ort ein Bild machen.

 

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Auftaktveranstaltung “Vereinbarkeit von Beruf und Pflege"

„Das Alter kommt nicht zu einem vorher ausgerechneten Termin, so wie bei der Geburt eines Kindes“. Und anders als bei der Kinderbetreuung ist die Professionalisierung von Pflege und Beruf nicht so weit fortgeschritten, beklagt die Leiterin der Diakoniestation Niedernhausen Roswitha Behnis. Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrifft zur zeit aber hauptsächlich die wichtige Frage wie Kinder von berufstätigen Eltern gut betreut werden können. Pflegende Angehörige sind dabei nur sehr wenig im Blick weiß Lucie Perrot von der Organisation „berufundfamilie“. Dabei sprächen die Zahlen ein klares Bild: Schon heute liegt die Zahl der zu pflegenden Angehörigen deutlich über der Zahl der Kinder unter drei Jahren. „Die öffentliche Diskussion und die reelle Situation klaffen weit auseinander“, resümierte Perrot. Was können Firmen und Unternehmen tun, um Mitarbeitende, die Angehörige pflegen zu unterstützen? Dies war die Leitfrage einer Auftaktveranstaltung zu der die Diakoniestation Niedernhausen und das Evangelische Dekanat Firmenvertreter und Unternehmen eingeladen hatten.

 

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Breite Allianz von Verbänden wirbt für generalistische Pflegeausbildung

Berlin, 25. Juni 2014 Eine breite Allianz von Verbänden spricht sich für eine generalistische Pflegeausbildung aus, da sie in einer gemeinsamen Ausbildung

der bisherigen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege die Zukunft des Berufsfelds sehen. Die Forderung nach Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung wird seit Jahren von der Diakonie Deutschland, dem Deutschen Caritasverband und ihren Fachverbänden DEVAP (Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege), DEKV (Deutscher Evangelischer Krankenhausverband), VKAD (Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland) und KKVD (Katholischer Krankenhausverband Deutschland) sowie dem Deutschen Pflegerat und seinen 16 Mitgliedsverbänden erhoben.

 

Der Wandel der Ausbildung wird durch veränderte Anforderungen an Pflegekräfte im Krankenhaus und in der Altenpflege notwendig: Durch eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus müssen immer mehr ältere Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste medizinisch weiterversorgt werden. Gleichzeitig steigt die Zahl älterer Patienten in den Krankenhäusern. In der Akutversorgung sind daher mehr sozialpflegerische und gerontologische Kenntnisse notwendig. Auf diese veränderten Anforderungen bereitet eine generalistische Ausbildung die Fachkräfte umfassend vor. Diese berufliche Qualifizierung und die darauf aufbauenden Spezialisierungen ermöglichen Pflegefachkräften zukünftig einen flexiblen Wechsel zwischen den verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Dies steigert die Attraktivität des Pflegeberufs und wirkt so dem Fachkräftemangel entgegen. Eine generalistische Pflegeausbildung sichert zudem die Anerkennung des Berufsabschlusses in allen EU-Mitgliedstaaten.

 

Informationen zur generalistischen Pflegeausbildung finden Sie auf unserem

Berufeportal unter http://www.soziale-berufe.com/inhalt/generalistische-pflegeausbildung.html

 

Jetzt testen und ausprobieren, ob ein sozialer Beruf auch für Dich passt:

 

http://www.soziale-berufe.com/inhalt/testen-ausprobieren.html

Diakoniestation Idstein und Diakonie-Förderverein fordern bessere Bedingungen für die Pflege

Diakonie veranstaltete bundesweiten Aktionstag zur Altenpflege und verschickte Forderungen für ein Rettungspaket Altenpflege an das Bundesgesundheitsministerium

Idstein, 12. Mai „Wir fordern die neue Bundesregierung auf, endlich das Thema Pflege anzupacken und bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte, Pflegedürftige und pflegende Angehörige zu schaffen“, sagte Pfarrer Markus Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins am Montag in Idstein. „Am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflege, fordern wir deshalb von der Politik das Rettungspaket für die Altenpflege!“. Dazu versammelten sich Mitarbeitende, pflegebedürftige Menschen und Angehörige in der

Idsteiner Fußgängerzone und stapelten symbolisch große Rettungspakete aufeinander. Außerdem haben sie hunderte von Forderungen und Wünschen gesammelt und in einem Paket an das Bundesgesundheitsministerium in Berlin geschickt. Am Aktionstag Altenpflege der Diakonie beteiligten sich bundesweit über 3.500 diakonische Anbieter von Altenpflege.

 

„Jeder Mensch möchte am Ende seines Lebens in Würde gepflegt werden. Es darf nicht vom Geldbeutel abhängen, ob man sich das leisten kann“, betonte Simon Gerhard, Pflegedienstleiter der Diakoniestation Idstein. Pflegekräfte bräuchten faire Bezahlung und bessere gesellschaftliche Anerkennung. „Nur so können wir mehr Menschen für diesen Beruf gewinnen.“ Dazu gehörten auch eine qualifizierte Ausbildung und attraktive Aufstiegsmöglichkeiten. Unverzichtbare Arbeit leisteten die vielen pflegenden

Angehörigen. Sie müssten stärker entlastet und wertgeschätzt werden. „Um dies alles zu erreichen, muss die Pflege finanziell gestärkt werden. Hierfür zu sorgen, ist Aufgabe von Politik und Gesellschaft“, erklärte Gerhard.

 

Die Diakonie hatte bundesweit ihre Pflegeheime und Pflegedienste aufgerufen, am Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2014 auf die kritische Situation im Pflegebereich aufmerksam zu machen und von der neuen Bundesregierung ein Rettungspaket für die Altenpflege zu fordern.

Idsteiner Zeitung berichtet über AleX

Ingrid Nicolai, Redakteurin der Idsteiner Zeitung, berichtet von ihrem Selbstversuch mit dem Alterssimulationsanzug AleX. Sie kommt zu dem Ergebnis: "Als Nebenwirkung ist durch dieses hautnahe Erlebnis aber mein Verständnis für alte Menschen, ihre Bedürfnisse und ihre Einschränkungen deutlich größer geworden."

 

Den ganzen Bericht in der Idsteiner Zeitung nachlesen!

Ich geb' Dir einen Engel mit!

„Ich liebe die Adventszeit – das warme Licht der Kerzen, den Besuch des Weihnachtsmarkts mit Freunden und Familie“ sagte mir gestern ein guter Freund. Bestimmt kennen Sie diese Vorfreude!

 

 

Und zugleich muss ich an Elfriede K. in Walsdorf denken, die in der Adventszeit meist alleine sein wird. Wie ihr geht es so vielen Menschen im Idsteiner Land. Sie sind gebrechlich und können nicht mehr alleine raus. Oft ist die Schwester der Diakoniestation oder der Mitarbeiter des Mobilen Sozialen Dienstes der Diakonie der einzige Besuch in der Woche. Als einfühlsame und geschulte Begleiter sind Sie mit Rat und Tat da. Gut, dass sie sich Dank finanzieller Mittel vom Diakonie-Förderverein für Menschen wie Elfriede K. mehr Zeit nehmen können und so zu Engeln werden.

 

Unterstützen Sie uns, damit viele Menschen im Idsteiner Land, die durch ihr Alter oder wegen Krankheit oder Behinderung auf Pflege und Betreuung angewiesen sind, gut und menschenwürdig versorgt sind. Das ganze Jahr über – und auch im Advent und an Weihnachten.

 

 

Schenken Sie „Zeit für Menschlichkeit“ und werden auch Sie zum Engel für Andere.

 

Jede Spende – egal ob 20, 30 oder 50 Euro - hilft dabei, dass Menschen im Idsteiner Land nicht alleine bleiben.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest

 

Ihr Pfarrer Markus Eisele

 

P.S.: Wenn Sie mögen, senden wir Ihnen eine Engel zum Selberbasteln zu. Vielleicht wird er für Sie oder einen Menschen, dem Sie eine Freude machen wollen, ein Begleiter in der Adventszeit. Schreiben Sie mir einfach eine Mail.

Diakonie-Förderverein unterstützt Pflege und Betreuung mit 10.000 EUR

Idstein - Mit insgesamt 10.000 Euro aus Beiträgen und Spenden unterstützt der Diakonie-Förderverein in diesem Jahr die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienst (MSD). Das hat die Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwoch, 13. November, beschlossen. „Wir wollen damit erreichen, dass die beiden Dienste ältere, kranke oder behinderte Menschen im Idsteiner Land noch besser betreuen können“, sagt der Vorsitzende, Pfarrer Markus Eisele. Der Förderverein belasse es aber nicht bei der finanziellen Förderung, sondern setze sich aktiv für eine Verbesserung der Situation in der Pflege ein: So fand auf Initiative des Vereins im August eine Diskussion mit 10 Landtags- und Bundestagskandidaten zum Thema „An die Pflege denken“ statt und mit dem Alterssimulationsanzug „AleX“ könnten Vereine und Unternehmen im Idsteiner Land im Selbstexperiment herausfinden, was es bedeutet, mit altersbedingten Einschränkungen zu leben. Bei diesem Projekt sei der Verein besonders dem Sanitätshaus Kern dankbar, das den Anzug als Sponsor zur Verfügung gestellt hat.

 

Dekan Oliver Albrecht dankte dem Verein für sein vorbildliches Engagement. Er wünsche sich eine „kirchliche Diakonie“ und eine „diakonische Kirche“, so Albrecht. Wo ein Mensch Hilfe durch Mitarbeitende der Diakonie und der Gemeinden erfahre, da passiere es manchmal, dass über die ganz praktische Unterstützung hinaus auch Gott zur Sprache komme. Für ihn gehöre zum Traum einer diakonischen Kirche, dass die Mitarbeitenden den ganzen Menschen im Blick hätten, nämlich Leib und Seele, betonte Dekan Albrecht: „Auch das gemeinsame Gebet ist eine große Hilfe“.

 

Da Schriftführerin Birgit Guckes aus dem Vorstand ausschied, wurde als Nachfolger Felix Klingebiel gewählt. Pfarrer Eisele dankte Birgit Guckes für ihr langjähriges Engagement.

Mit „AleX“ Probleme von Menschen mit Einschränkungen begreifen

Diakonie- Förderverein stellt Alterssimulationsanzug der Öffentlichkeit vor

Mareike Schrenk steht mühsam auf. Mit der linken Hand muss sie sich am Tisch abstützen. Sie tippelt etwas unsicher den Gang entlang zum Kaffeeautomaten. Es dauert eine Weile, bis sie den richtigen Knopf für den Cappuccino gefunden hat. „Muss ich da das Geld reinwerfen?“, fragt sie umstehende Personen. Sie muss ganz dicht mit ihren Augen an die Tasten, um die Beschriftung lesen zu können. „Wo sind denn die Becher? Kommen die von selbst heraus?“ Es dauert. Endlich, nach etwa sieben Minuten zieht sie den Becher heraus, verschüttet etwas Kaffee und geht erschöpft zur Seite. Die umstehenden Personen haben geduldig ausgeharrt. Wohl vor allem deshalb, weil dies ein Testversuch ist. Wäre diese Situation an einem Fahrkartenautomat gewesen und Realität, hätten die Umstehenden wohl nicht so viel Geduld mit der vermeintlich älteren Dame gehabt.

 

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Im Rahmen der Veranstaltung "An die Pflege denken" hatten schon die Politiker Klaus- Peter Willsch (CDU) und Martin Rabanus (SPD) den Anzug probiert.
Im Rahmen der Veranstaltung "An die Pflege denken" hatten schon die Politiker Klaus- Peter Willsch (CDU) und Martin Rabanus (SPD) den Anzug probiert.

An die Pflege denken!

Politiker, Angehörige und Pflegekräfte sprechen auf Diakoniesymposium über Pflege

„Es ist das erste Mal, dass alle Bundestags- und Landtagskandidaten zusammen an einem Ort sind“, eröffnete Dekan Oliver Albrecht das Diakoniesymposium „An die Pflege denken“ in Niedernhausen. Geladen waren auch Angehörige, Vorsitzende der Kirchenvorstände und Mitarbeitende der kirchlichen Pflegedienste des Rheingau-Taunus-Kreises. „Es geht um das exakte Verstehen und Hinhören und nicht so sehr um das Erklären“, erläuterte Albrecht das Ziel der Veranstaltung. So kamen Angehörige, Leiterinnen von Diakoniestationen und Mitarbeitenden zu Wort und erklärten die Sonnen- und Schattenseiten des Dienstes an den Menschen.

 

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Zum dritten Mal: Sehr gut!

Medizinischer Dienst vergibt Note 1,0 an Diakoniestation

Die neue Geschäftsführerin der Diakoniestation Idstein Julia Ludwig-Hartmann
Die neue Geschäftsführerin der Diakoniestation Idstein Julia Ludwig-Hartmann

Zum dritten Mal im Laufe von drei Jahren ist die Diakoniestation Idstein vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen mit dem Prädikat "Sehr gut" benotet worden.

 

Im Transparenzbericht (der in Kürze auf der Seite www.pflegelotse.de) einsehbar ist werden die Leistungen im Einzelnen wie folgt bewertet:

 

Pflegerische Leitungen Not 1,1

Ärztlich verordnete Pflegerische Leistungen 1,0

Dienstleitung und Organisation 1,0

Befragung der Kunden 1,0

 

Die Gesamtnote ist eine 1,0. Der Landesdurchschnitt liegt bei 1,4.

 

Markus Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins, freut sich: "Wer drei Mal in Folge eine sehr gute Bewertung erhält, stellt unter Beweis, dass er dauerhaft beste Leistungen in der Pflege und Betreuung bringt. Ich gratuliere dem Team der Diakoniestation."

 

Die Diakoniestation Idstein ist mit einer neuen Führung ins Jahr 2013 gestartet. Neue Geschäftsführerin ist Julia Ludwig-Hartmann, die zum 1. Januar auf Elvira Ziemer folgte, die in der Verwaltung weiterhin für die Diakoniestation tätig ist. Pflegedienstleister ist Simon Gerhard.

 

Einstieg mit Bestnote

Neue Geschäftsführerin in der Diakoniestation Idstein will pflegende Angehörige stärken

 

[Idsteiner Land] Die neue Geschäftsführerin der Evangelischen Diakoniestation Idstein, Julia Ludwig- Hartmann, kann sich gleich zu Beginn ihrer Dienstzeit über die Bestnote des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) für die Diakoniestation freuen. „Mich haben besonders die hohe Qualifikation und das persönliche Engagement der Mitarbeitenden in der Station beeindruckt“, sagte Julia Ludwig- Hartmann. Zudem unterstützen „ausgebildete Wundmanager, Pflegeberater und Sterbebegleiter das Team in den vielfältigen Aufgaben der ambulanten Pflege. Die Diakoniestation Idstein wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach mit der Bestnote 1,0 ausgezeichnet worden.

 

Doch die Hände will die 49jährige trotz des Ergebnisses noch lange nicht in den Schoß legen. „Zukünftig wollen wir uns noch intensiver der Belange pflegender An- gehöriger annehmen: individuelle Schulungen zu Hause sowie das Kursangebot stärken die Pflegekompetenz.“ Zudem schaffe die Betreuung von Menschen mit Demenz Entlastung und Bereicherung, betont Julia Ludwig- Hartmann. Die Diakonie- station wolle auch aktiv die zahlreichen Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden unterstützen, „weil sie im Netzwerk Pflege eine unschätzbare Rolle spielen“, erläutert die Geschäftsführerin.

 

In der Wahrnehmung ihrer Verantwortung orientiert sich die neue Geschäftsführerin Ludwig- Hartmann „zu jeder Zeit an den im Diakonischen Auftrag definierten Kriterien: Pflegefachlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Mitmenschlichkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitenden.“ Punkte, die der medizinische Dienst bereits bei den letzten Prüfungen als Stärken der Diakoniestation einstufte.

 

Eine zentrale Herausforderung sieht Julia Ludwig- Hartmann zudem in der Er- weiterung der Leistungsfähigkeit der Diakoniestation, um die wachsende Nachfrage häuslicher Pflege zu bewältigen. „Die Mitarbeitenden sind von größter Bedeutung. Umfassend und vorbeugend werden ihre Sicherheit, Zufriedenheit und Gesundheit durch die Integration des Arbeitsschutzes in das bestehende Qualitätsmanagement- system gefördert.“

 

Zur Person

Julia Ludwig- Hartmann ist Jahrgang 1964 und wurde in Kiel geboren. 2005 bis 2009 studierte sie Pflegemanagement an der Hamburger Fern- Hochschule. Zuvor war sie examinierte Krankenschwester und Pflegedienstleiterin einer Diakoniestation. Seit 2010 ist sie selbstständige Dozentin und Beraterin im Gesundheitswesen. Neben ihrem Hochschul- Lehrauftrag ist sie für die Berufsgenossenschaft BGW, die BKK- Akademie, verschiedene Ärztekammern und andere Bildungsträger tätig. Seit Januar 2013 ist sie mit einer viertel Stelle Geschäftsführerin der Diakoniestation Idstein.

 

 

26.000 Euro für menschliche Pflege und Betreuung

Die Rekordsumme von jeweils 13.000 Euro aus Beiträgen und Spenden haben die Mitglieder des Diakonie-Fördervereins bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienst (MSD) ausgeschüttet. Die beiden Dienste pflegen und versorgen viele ältere, kranke oder behinderte Menschen im Idsteiner Land zu Hause. Sie ermöglichen ihnen so, in ihrer gewohnten Umgebung wohnen zu können.

 

Dass der demografische Wandel schon in absehbarer Zeit neue Lösungen für die Begleitung und Betreuung älterer Menschen erfordere, machte der Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Markus Eisele deutlich. Heute werde der überwiegende Teil der pflege- und hilfebedürftigen Menschen von der Familie betreut. „Schon in wenigen Jahren aber wird sich die Zahl der alten Menschen signifikant erhöhen, die partnerlos sind und auch auf keine Familieunterstützung rechnen können“, so Eisele. Es stelle sich die Frage, wer dann Hochaltrige begleiten und betreuen könne. „Soziale und emotionale Netze werden immer wichtiger“, sieht Eisele auch Kirchengemeinden und Diakonie in der Pflicht, noch enger zusammen zu arbeiten. Uwe Deiters, der Leiter des MSD erläuterte, welche Unterstützung durch den MSD ältere Mitbürger schon heute in Anspruch nehmen können. Anhand vieler alltäglicher Beispiele zeigte er auf, dass viele Ältere nur durch diese Hilfeleistung in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können.

 

Die Mitgliederversammlung bestätigte den Vorstand. Einzig Kassiererin Heike Steffens schied nach 15-jähriger Tätigkeit aus dem Vorstand aus. Pfarrer Eisele dankte ihr für ihr überaus großes Engagement für die gute Sache. Ihre Nachfolgerin ist Brigitte Krekel. Als stellvertretende Kassiererin wurde Jutta Weber gewählt.

Zukunftsperspektive „Leben im Alter“

„Das Durchschnittsalter der Mitglieder unserer Kirche wird sich in den nächsten Jahren sicher deutlich erhöhen, doch wir sollten das nicht beklagen, sondern diesen Prozess aktiv mit gestalten“, sagt Oberkirchenrat Christian Schwindt, Vorsitzender der Konsultationsgruppe „Leben im Alter“. Wie das geschehen kann, darüber hat sich eine fachübergreifende Arbeitsgruppe im Auftrag der Kirchenleitung Gedanken gemacht. Dabei hat sie die Folgen der gesellschaftlichen Entwicklung und des demographischen Wandels für kirchliches Handeln in den Blick genommen. Sie legt nach einer zweijährigen Konsultationszeit nun ihr Ergebnis vor. Darin werden wesentliche Erkenntnisse, Daten und Tendenzen zusammengefasst, bestehende und innovative Ansätze im Kirchengebiet dargestellt und Empfehlungen für dieses Arbeitsfeld erarbeitet.

 

Mehr hierzu: http://www.ekhn.de/index.htm?http://www.ekhn.de/inhalt/presse/pressemitteilungen/archiv/10/11_senioren.php~inhalt

 

Der Bericht ist abrufbar unter: http://www.ekhn.de/inhalt/download/standpunkt/soz_pol/10_leben_im_alter_berichtqekhn.pdf

Note 1,1 für die Diakoniestation

Nachdem die Diakoniestation Idstein im Jahr 2011 vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) mit der Traumnote 1,0 ausgezeichnet worden ist, erreichte sie auch in diesem Jahr bei der Prüfung eine sehr gute Note. Nach der umfangreichen Prüfung des MDK wurde sie mit der Note 1,1 bewertet. Pfarrer Markus Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins Idstein-Waldems e.V., sagte dazu: "Das ist ein wunderbares Ergebnis. Ich bin allen Mitarbeitenden sehr dankbar." Wieder einmal habe die Diakoniestation unter Beweis gestellt, dass alte, kranke und behinderte Menschen in Idstein, Waldems und Hünstetten hervorragend gepflegt und versorgt werden.

"Spenden statt Geschenke"

Diakonie-Förderverein schlägt vor: "Schenken Sie Zeit für Menschlichkeit"

Die Adventszeit naht und Jahr für Jahr stellt sich in Unternehmen die Frage: Mit welchem Geschenk oder welcher kleinen Aufmerksamkeit grüßen wir unsere Kunden und Geschäftspartner zum Weihnachtsfest oder Jahreswechsel. Haben Sie schon Ihre Überlegungen abgeschlossen?

 

In diesem Jahr bietet der Diakonie-Förderverein Unternehmen erstmalig an, dass sie "Zeit für Menschlichkeit" schenken können. Durch eine von frei gewählte Spende unterstützen die Firmen eine menschenwürdige, verlässliche und gute Pflege und Betreuung im Idsteiner Land. Die Spenden kommen über den Diakonie-Förderverein direkt der Diakoniestation Idstein und dem Mobilen Sozialen Dienst (MSD) zugute, damit die Schwestern und Pfleger mehr „Zeit für Menschlichkeit“ für ihre Patienten und Klienten haben.  Im Gegenzug erhalten die Unternehmen ansprechende Weihnachtskarten für ihre Kunden und Geschäftspartner, mit denen sie auf ihre Unterstützung hinweisen können.

„GesundZeit“ sammelte beim 24-Stunden-Rennen

328 Euro für "Zeit für Menschlichkeit"

Am Samstag, 25. August und Sonntag, 26. August. fand das dritte Mal das 24-Stunden-Rennen in Idstein statt. Vierer-, Sechser- oder Achterteams radelten durch Idstein.

 

Das Team der Praxis GesundZeit - Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde – war in diesem Jahr zum dritten Mal ehrenamtlich beim 24-h-Radrennen in Idstein dabei.

Auch dieses Jahr wurde die SportlerInnenmuskulatur gezielt für einen guten Zweck bearbeitet.

 

Durch zahlreiche Spenden konnte ein Ertrag von 328 Euro für das Projekt „Zeit für Menschlichkeit“ des Diakonie-Fördervereins erarbeitet werden. Der Förderverein macht sich stark für eine menschenwürdige Pflege und Betreuung.

 

Benjamin Struß (Praxis GesundZeit - Osteopathie): „Wir bedanken uns bei allen RadfahrerInnen für die Spendenbeteiligung und hoffen, dass wir den Waden auch dieses Jahr wieder auf die Sprünge helfen konnten“.

 

Pfarrer Markus Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins, freute sich über die Spende der beiden sympathischen Ostheopaten und dankte ganz herzlich: "Wir freuen uns sehr über dieses wunderbare Engagement!"

Wir sagen allen Spendern DANKE!

Aktion der Idsteiner Zeitung "LESER HELFEN" erbringt 11000 Euro für Diakoniestation und MSD

Pfarrer Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins
Pfarrer Eisele, Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins

„Ich bin immer noch ganz sprachlos und freue mich riesig!" sagt Pfarrer Markus Eisele, der Vorsitzende des Diakonie-Fördervereins. "Ein ganz großes Danke an die Spender und die Idsteiner Zeitung! Damit haben wir im Traum nicht gerechnet. Es ist schön, dass so viele Menschen im Idsteiner Land der Diakoniestation und dem MSD das Helfen und Zeit-Schenken ermöglichen! Dieses Teilen und Geben ist gelebte Nächstenliebe. Für uns ist das eine Ermutigung, uns noch mehr für eine menschliche Pflege und Betreuung einzusetzen. Ich träume davon, die Zusammenarbeit zwischen Diakoniestation, MSD und den Besuchsdiensten der Gemeinden auszubauen. Mit den Mitteln aus der Aktion „Leser helfen“ können wir auch hier weiterkommen.“

 

Lesen Sie mehr über unsere Aktion "Zeit für Menschlichkeit".

Bürgermeister: Bin überwältigt

„Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger und dem Ergebnis der Spendensammlung Leser helfen der Idsteiner Zeitung für die Aktion Zeit für Menschlichkeit der Diakoniestation und des Mobilen Dienstes Idstein. Somit werden wir in die Lage versetzt, vielen älteren und kranken Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihren Alltag in ihrem gewohnten Umfeld zu verbringen. Dies ist nicht nur menschlich sinnvoll, sondern auch wirtschaftlicher“, freut sich Werner Scherf, Bürgermeister der Gemeinde Waldems, und stellvertretender Vorsitzender des Diakonie-Fördervereins Idstein-Waldems.

Propst: Wichtiges Signal

„Die großartige Spendenbereitschaft ist für mich ein deutliches Signal dafür, dass die Arbeit der Diakoniestation und des Mobilen Sozialen Dienstes sehr gut bei den Menschen ankommen. Es zeigt mir, dass dieser Einsatz wichtig ist und sehr geschätzt wird. Ferner bestätigt es den Einsatz des Diakonie-Fördervereins, dass gerade die Zeit für Menschlichkeit die der Förderverein in besonderer Weise fördert, den Menschen in der Region immens wichtig ist. Zeit, damit Menschen in Würde gepflegt werden können, Zeit für ein Gespräch, Zeit für persönliche Zuwendung bleibt. Das ist leider nicht mehr alltäglich. Für mich ist das ein klares Signal, dass es gut ist, dass Kirche sich für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, einsetzt. Dass Kirche und Diakonie dafür eintreten, dass Menschen nicht auf der Strecke bleiben, bei alldem Druck des Geldes, der Leistungsabrechnungen und -pauschalen“, sieht es Propst Dr. Sigurd Rink.


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Die gute Tat: 1.000-Euro-Spende

Architekt Norbert Schwarz (li.) überreicht den symbolischen Schenk an den Vorsitzenden des Diakonie-Fördervereins Pfarrer Eisele
Architekt Norbert Schwarz (li.) überreicht den symbolischen Schenk an den Vorsitzenden des Diakonie-Fördervereins Pfarrer Eisele

Norbert Schwarz unterstützt Förderverein / Erlös aus Weihnachtsbaumverkauf

 

Jahr für Jahr treffen sich in der Vorweihnachtszeit Menschen im Wäldchen des Kröfteler Architekten Norbert Schwarz. Dort kann jeder seinen eigenen Weihnachtsbaum in der nach biologischen Richtlinien bewirtschafteten Kultur auswählen und selbst schlagen. Die Erlöse spendet der rührige Kröfteler an gemeinnützige und wohltätige Organisationen.

 

Jetzt übergab Norbert Schwarz wie angekündigt einen Scheck von 1.000 Euro an Pfarrer Markus Eisele vom Diakonie-Förderverein."Bei Ihnen ist das Geld in guten Händen", sagte er.

 

"Sie schenken mit dieser Spende alten, kranken und behinderten Menschen Zeit für Menschlichkeit", dankte Eisele dem Spender. Jeder gespendete Euro ermögliche es den Pflegern und Schwestern der Diakoniestation und des MSD sich noch besser um ihre Klienten und Patienten zu kümmern.

Henry Schäfer aus Idstein ist schon seit 30 Jahren als Altenpfleger unterwegs

Henry Schäfer kennt den Unterschied. Schon 30 Jahre ist er als Altenpfleger unterwegs, um seinen Klienten die Hilfe und Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Bevor er im März vergangenen Jahres bei der Diakoniestation in Idstein anfing, hat er bei einigen anderen Organisationen hinter die Kulissen geschaut. Er hat stationär und ambulant gearbeitet, für private Pflegedienste, die Arbeiterwohlfahrt, die Johanniter… „jetzt bin ich angekommen“, sagt er.

 

Den ganzen Artikel in der Idsteiner Zeitung nachlesen.

Leser helfen: Die Idsteiner „Pflege im Anschluss“

Veränderungen fallen mit zunehmendem Alter immer schwerer - besonders, wenn sie unfreiwillig sind. Ein Krankenhausaufenthalt, geplant oder ungeplant, ist für Senioren - auch unabhängig des akuten Gesundheitszustands - belastend, zumal Ärzte und Pflegepersonal kaum die Zeit haben, sich so ausführlich wie nötig, mit dem alten Menschen, seinen Sorgen und Ängsten auseinanderzusetzen. Wie gut, dass es PiA gibt!

 

Den ganzen Artikel in der Idsteiner Zeitung lesen

„Es kann jeden von uns treffen“

Idsteiner Zeitung interviewt den Vorsitzenden

Der Diakonie-Förderverein, dem in diesem Jahr unsere Leser-helfen-Aktion zugute kommt, begleitet und unterstützt die Tätigkeiten der Diakoniestation Idstein und des Mobilen Sozialen Dienstes (MSD) in Idstein und Waldems. Die Idsteiner Zeitung sprach mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Pfarrer Markus Eisele.

 

Den ganzen Artikel lesen

10.000 Euro für menschliche Pflege und Betreuung

Bericht zur Mitgliederversammlung 2011

Der Vorstand des Diakonie-Fördervereins überreicht zwei Schecks zu je 5.000 Euro an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienstes.
Der Vorstand des Diakonie-Fördervereins überreicht zwei Schecks zu je 5.000 Euro an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienstes.

Jeweils 5.000 Euro aus Beiträgen und Spenden haben die Mitglieder des „Diakonie-Fördervereins Idstein und Waldems“ bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienst (MSD) ausgeschüttet. Die beiden Dienste pflegen und versorgen viele ältere, kranke oder behinderte Menschen im Idsteiner Land zu Hause. Sie ermöglichen ihnen so, in ihrer gewohnten Umgebung wohnen zu können.

 

Der Förderverein wolle künftig das Thema „Menschliche Pflege und Betreuung“ noch stärker ins Zentrum rücken, betonte der Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Markus Eisele. So sollen durch die Fördergelder Mitarbeitende in Pflege und Betreuung mehr Zeit für ihre Patienten haben. „Solche Zeit für Zuwendung gibt dem Menschen seine Würde“, ist Eisele überzeugt. Der neue Pflegedienstleiter der Diakoniestation, Achim Dörhöfer, erläuterte die wachsenden Aufgaben in der Pflege. Die sehr gute Bewertung der Diakoniestation durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse sei Verpflichtung, auch weiterhin hervorragende Pflegequalität, notwendige Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit unter einen Hut zu bringen. Die Finanzierung durch Kranken- und Pflegekassen reiche dafür nicht aus. Dies sei nur dank kommunaler, kirchlicher Mittel sowie der Zuwendung des Fördervereins möglich.

 

Der Bürgermeister von Waldems und zweiter Vorsitzender des Vereins, Werner Scherf, unterstrich, wie wichtig eine verlässliche Pflege und Betreuung ihrer Bürger für die Kommunen sei. Er sei froh, dass die Diakoniestation und der MSD hier gute und unverzichtbare Dienste leisten.

 

Helfen Sie uns - damit wir Anderen helfen können!

Der Diakonie-Förderverein wurde 1980 gegründet. Er begleitet und fördert die Tätigkeiten der Diakoniestation Idstein und des Mobilen Sozialen Dienstes (MSD) in Idstein und Waldems finanziell.

 

Für eine gute Betreuung

 

Zu Hause leben und gut betreut sein, wenn man nicht mehr selbst für sich sorgen kann - das ist für viele Menschen ein wichtiger Wunsch.

 

Dank der Angebote der Diakoniestation und des MSD können kranke, alte und behinderte Menschen weiter in ihrer vertrauten Umgebung leben. Mit Verlässlichkeit und guter Qualität rechtfertigen die beiden Dienste täglich das hohe Vertrauen, das in sie gesetzt wird.

 

So verwenden wir Ihre Beiträge und Spenden

 

Der Förderverein schüttet jährlich die Mitgliedsbeiträge und Spenden an die Diakoniestation und den MSD aus. Beide Dienste können mit diesen Mitteln die Qualität ihrer Angebote und Arbeit sichern.

 

So können auch Sie helfen!

 

Werden Sie Mitglied! Unterstützen auch Sie diese wichtige Arbeit und werden Sie Mitglied im Diakonie-Förderverein.

Altenpflege. SocialNetworking 3.0

Altenpflege. SocialNetworking 3.0

 

Die Pflege braucht gute Rahmenbedingungen. Nur so wird sie auch den Herausforderungen der Zukunft gerecht. Dafür will die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. mit ihrer Kampagne "Altenpflege. SocialNetworking 3.0" kämpfen.

 

Mehr unter: http://www.myplace-altenpflege.de/start.html

Eisele: Gemeinsam Lasten tragen

Begrüßung des Vorsitzenden bei der Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder des Diakonie-Fördervereins,

liebe Freunde und Freundinnen,

 

zuhause ist es am schönsten – diesem Satz stimmen wohl die meisten Menschen zu, die von der Diakonie betreut werden. In Idstein und Waldems können viele ältere, kranke oder behinderte Menschen dank der unverzichtbaren Arbeit der Diakoniestation und des Mobilen Sozialen Dienstes in der gewohnten Umgebung wohnen.

 

Auf diese Weise versucht die Diakonie das zu leben, was der Apostel Paulus im Brief an die Gemeinde in Galatien fordert:

 

„Helft einander, eure Lasten zu tragen! Auf diese Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen, das Christus uns gegeben hat.“ (Gal 6,2 NGÜ)

 

Mit vielen hundert Einsätzen im Monat tun diese beiden kirchlichen Organisationen einen wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft. Es ist ein Dienst der Menschlichkeit und zugleich Erfüllung des Willens Gottes.

 

Ich habe eine außerordentliche Hochachtung vor dieser Arbeit. Es ist es eine tägliche Herausforderung, den eigenen Ansprüchen von umfassender Pflege und Betreuung gerecht zu werden. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Diakoniestation und MSD arbeiten unter Bedingungen, die stark verbesserungswürdig sind. Gerade Pflegebedürftigkeit müsste dringend neu definiert werden. Heute wird der Grad der Pflegebedürftigkeit fast ausschließlich anhand der vorhandenen körperlichen Einschränkungen, die ein Pflegebedürftiger hat, beschrieben. Kognitive Einschränkungen werden nur in einem unzureichenden Maß berücksichtigt. Viel zu wenig anerkannt werden bestehende Defizite bei der Aufrechterhaltung sozialer Kontakte. Hier muss sich dringend etwas ändern. Die Engpässe im Pflegebereich zeigen, dass wir darüber hinaus auch eine bessere Vergütung brauchen. Tagtäglich wird gesellschaftlich wertvolle und wichtige Arbeit geleistet, die aber nicht ihrem Wert entsprechend bezahlt wird. Wir müssen die Diskussion noch offensiver führen, was uns Pflege und Versorgung wert sind.

 

Unter den heutigen Bedingungen sehe ich die zentrale Bedeutung der Diakonie im Dienst an der Gemeinschaft durch den Dienst am Einzelnen. Wir stehen heute vor großen Herausforderungen. Was wir heute brauchen, sind Klammern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich bin überzeugt, die Kirchen können viel für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft tun. Sie tun es ja bereits mit ihrer sozialen Arbeit, insbesondere der Caritas und der Diakonie. Beide Organisationen zusammen haben bundesweit eine Million ehrenamtliche Mitglieder. Nicht nur in dieser Zahl, sondern vor allem in den vielen unterschiedlichen sozialen Aktivitäten in den Gemeinden steckt ein gewaltiges Potential, um mit den Umwälzungen unserer Zeit umzugehen.

 

Auch wenn unser Anteil als Diakonie-Förderverein verschwindend gering zu sein scheint, ist er zugleich wichtig. Unser Gemeinwesen braucht Engagement. Zusammenhalt kann man nicht verordnen. Zusammenhalt entsteht im gemeinsamen Eintreten für Werte, die uns als Menschen einen Sinn geben. Das Gebot der Nächstenliebe, das die Diakonie beispielhaft vorlebt, ist solch ein zentraler Wert – nicht nur für uns als Christen, sondern auch für Angehörige anderer Religionen.

 

Ich bin überzeugt, dass unsere Gesellschaft ehrlich gelebte Religion braucht, die Menschen im Tun des Guten bestärkt, dazu aufruft und zugleich vorlebt, dass wir füreinander einstehen können und sollen. Und ich bin zutiefst überzeugt, dass Organisationen wie die Diakonie heute wichtiger sind für unsere Gesellschaft, als mancher glaubt.

 

Die christlichen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen müssen hierzu verstärkt zusammenzuarbeiten. Allein das Reden von der Liebe Gottes mache diese noch nicht erfahrbar. Wort und Dienst, Gemeinde und Diakonie gehören zusammen. So wie es der Apostel schon vor 2.000 Jahren vorgelebt hat. Gegenseitig helfen, da wo man Lasten zu tragen hat, dazu braucht es auch finanzielle Mittel. Das ist der Anteil des Diakonie-Fördervereins. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass diese Mittel zur Verfügung stehen.

 

„Helft einander, eure Lasten zu tragen! Auf diese Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen, das Christus uns gegeben hat.“ (Gal 6,2 NGÜ)

 

Ihnen und allen, die sich in der Diakonie, beim MSD und beim Diakonie-Förderverein engagieren, möchte ich stellvertretend für alle, die von den Hilfen Nutzen haben, für Ihren Einsatz danken.

 

 

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